aeroscan durchführen und auswerten bei Hypertonie

!!! Gerne steht Ihnen unser Expertenteam aus Diplom-Sportwissenschaftler:innen und Ernährungsberater:innen bei diesen oder ähnlichen Fragestellungen für individuelle Inhouse- und Online-Schulungen zur Verfügung! So erhalten Sie und Ihr Team fundierte und praxisnahe Antworten auf all Ihre Fragen rund um Leistungsdiagnostik, Ernährung und Trainingssteuerung für spezielle Zielgruppen. Einen ersten Überblick über mögliche Schulungsinhalte finden Sie auf unserer Coaching-Seite: https://aeroscan.com/coaching/     

Hier finden Sie erste Hinweise zur Durchführung und Auswertung von aeroscan bei speziellen Zielgruppen

Besonderheiten in der Durchführung

VOR der Testung

  • Medizinische Sporttauglichkeit inkl. Belastbarkeit abfragen
  • Medikamente abfragen
    • ACE-Hemmer, Kalziumantagonisten, AT1-Antagonisten --> ohne besondere Auswirkungen auf Testing und Training
    • Diuretika --> können durch starken Flüssigkeits- und Mineralienverlust zu erhöhter Krampfneigung führen
    • Beta-Blocker --> reduzieren Herzfrequenz unter Belastung, aber normales Testing möglich
  • Medikamente normal einnehmen
  • Bei Neukunden/ Erstkontakt ggf. Ruheblutdruck messen oder Blutdruckprotokoll  der letzten 3 Tage mitbringen lassen

WÄHREND der Testung

  • Bei Wunsch nach Gewichtsreduktion: Ruheumsatzmessung unter Standardbedingungen durchführen (siehe auch Tipps Ruhemessung)
  • geeignetes Testprotokoll wählen (siehe auch Tipps Testprotokoll)
  • Ärztliche Belastbarkeit in Watt oder Herzfrequenz unbedingt als Abbruchkriterium berücksichtigen
  • Testende bereits ab RQ 0,97 möglich, da hier ein Fettstoffwechsel < 10% und damit der Beginn des TB 3 erreicht ist

 

Besonderheiten der Auswertung:

  • Trainingssteuerung auf Basis des aeroscan auch bei Beta-Blocker-Medikation wie gewohnt möglich
  • Zur positiven Beeinflussung des Blutdrucks empfiehlt sich je nach externen und internen Rahmenbedingungen eine Kombination aus Dauertraining  in TB 1 zur Verbesserung des Fettstoffwechsels und höheren Intervallbelastungen in TB 2 (ohne Organschäden auch in TB 3) zur Optimierung der Herz-Kreislauf-Funktion
  • Bei sehr schlecht ausgeprägtem Fettstoffwechsel empfiehlt sich zum Einstieg ein echtes Fettstoffwechseltraining mit extensiven Dauerbelastungen in TB 1, um ein späteres Trainieren bei hohen Energieverbräuchen überhaupt erst zu ermöglichen
  • Begleit- und Folgeerkrankungen in der Trainingsempfehlung berücksichtigen ggf. Priorisierung unterschiedlicher Trainingsziele
  • Bei Wunsch nach Gewichtsreduktion: Empfehlung zur gezielten Ernährungsberatung oder  zumindest Reduktion der Kalorienzufuhr angepasst an den individuellen Grund- und Ruheumsatz
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